#2 Neue Vision oder historische Erscheinung? Konkrete Kunst heute

Ist Konkrete Kunst als Zeichen des Selbstverweises nicht in Frage zu stellen? In den vergangenen Jahren wurden zunehmend Ausstellungsräume gegründet, die sich mit Konkreter Kunst beschäftigen. Galerien legen den Fokus darauf, Institutionen wie das Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt zeigen ausschließlich Konkrete Kunst. Die Bandbreite der Medien ist dabei weit gefasst. Konkrete Kunst ist eine unmittelbare, auf sinnliches Erleben angelegte Kunstrichtung, die auf sich selbst verweist. „Es ist eine ungegenständliche Kunst in Malerei, Plastik, Film oder Installationen, die nicht die sichtbare Welt abbilden möchte. Daher kommen den Farben, Formen, der Linie und erweitert auch den Materialien eine besondere Bedeutung zu.“
(Quelle: Webseite Museum Konkrete Kunst Ingolstadt). Bei jungen Künstler*innen spielt Konkrete Kunst wieder eine erhebliche Rolle.

Was bedeutet heute „Konkrete Kunst“?

Ist der Selbstverweis noch berechtigt?

Welchen Utopien verschreiben sich die aktuellen Positionen?

Wie sehen die eingeladenen Künstler*innen ihre Position in Bezug auf das Thema?

Was bedeutet Konkrete Kunst in gesellschaftlich unruhigen Zeiten?

Moderation: Thomas Vinson, Künstler und Kurato (Gießen/Paris)
Teilnehmende Künstler*innen: Caroline Bayer (Berlin), Marcel Frey (Berlin), Rita Rohlfing (Köln), Magnus von Stetten (Köln), Jessica Twitchell (Köln)

24. Oktober 2017, 19 Uhr, artothek Köln

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#3 Partizipatorische Kunst

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#1 Sparringspartner Raum - der Raum als Architektur und Resonanzkörper